Einheit Zepernick – FSV Fortuna Britz  4:1

Tristes Wetter – Tristes Spiel…
Zunächst geht der Dank an die Gäste aus Britz, die einer kurzfristigen Umlegung des Spiels vom Kunstrasen auf den Rasenplatz zustimmten! Zu Beginn des Match konnte Zepernick „Ski und Rodel gut“ vermelden… Und Britz macht mal richtig Lärm nach Anpfiff von Schiri Schuler, den man eine gute Leistung bescheinigen kann! Nach vier Minuten bring Tulke seine Farben in Front, das Ganze auch völlig verdient. Britz macht weiter, stört Zepernick früh im Spielaufbau, Tulke ist zu Beginn ein ständiger Unruheherd, nach einem Fehler der Heimelf kann er nur durch ein Foul gebremst werden, der Freistoß geht auf die Koppel. Trainer Geral bleibt erstaunlich ruhig, als dann ein Abschlag von Gästehüter Wilkesmann verunglückt, ist Zepernicks Zuschauer Ehweiner hinter der Barriere aufmerksam, fängt die Kugel kolossal ab, übergibt diese an den Einwerfer, der Ball kommt zum Nordkoreaner Park, Ausgleich. Britz bleibt gefährlich, vor allem nutzt man immer wieder Schläfrigkeiten der Hintermannschaft der Gastgeber. Einheit fällt nicht viel ein, kurz vor Halbzeit ist dann Grabarek mit einem Roller aus 25 Metern erfolgreich und bringt sein Team in Führung.
Mit Anpfiff zur zweiten Halbzeit schrauben die Gastgeber den Ballbesitz ins Unermessliche, viel rum kommt dabei nichts! Britz verteidigt die ganze Sache richtig gut, die Vorentscheidung dann erneut durch Park, sein Freistoß ist nicht scharf, dafür sehr platziert. Die Partie trudelt so vor sich hin, kurz vor Feierabend veredelt dann Warmbrunn einen schönen Angriff der Zepernicker zum Endstand.
Das Team bedankt sich ganz herzlich bei den treuesten der treuen Fans. Es waren nur 47 Zahlende vor Ort, aber was soll´s, Wetter war mies und in Zepernick fuhr die Feuerwehr ihren traditionellen Umzug! Ich persönlich bedanke mich bei den Nichteingesetzten sowie bei Lea und Oberbetreuer Post Malone! Perfekte Unterstützung der Jungs!
13 Spiele – 13 Siege, Fußballherz, wat willste mehr! Freitagabend geht es mit dem Bus zum knüppelharten Auswärtsspiel nach Angermünde. Abfahrt in Zepernick ist 17.15 Uhr ab dem Sportplatz, also ich hab Bock…



Einheit Zepernick – FSV Schorfheide Joachimsthal  3:1

Auch ohne Cheftrainer Geral bleiben die Zepernicker in der Spur…
Geral im Kurzurlaub, Co-Trainer Icker und Ehweiner übernehmen das Ruder und die Zepernicker Buben bleiben auch weiterhin in der Liga das Maß aller Dinge .Nach der herben Klatsche im Pokal hieß es: „Bücher zu, Hefte raus…Klassenarbeit!“ Und die Einheit liefert, und zwar richtig! Aus der Vergangenheit heraus hat sich ja zwischen den beiden Teams eine gesunde Rivalität herausgeschält. Der Gast presst nun nicht auf Teufel komm raus, aber wenn dann herzhaft. Schiri Haufe hatte gut was zu pfeifen, einige Entscheidungen waren aber unverständlich, er brachte die Sache dennoch gut über die Bühne. Als dann der Nordkoreaner Park einen Eckball scharf wie die „38 süß sauer“ vor das Tor schlägt, ist Ejder zur Stelle und nickt zur Führung ein. Die Heimelf bleibt am Drücker, man hat viel den Ball, Juchte verteidigt im Hochglanzformat, bei eigenem Ballbesitz geht es zügig nach vorn, als dann Gästetorjäger Temma hauchzart im Abseits steht, Becke abschüttelt und nach innen spielt, braucht Fischer bloß noch den Schlappen hinhalten und zum Ausgleich einnetzen. Und dieser kommt jetzt nicht unverdient daher. Einheit schüttelt sich kurz, man bleibt geduldig, bis zur Halbzeit ist noch Gerhard sein Knallbonbon aus 30 Metern, den Gästehüter Krüger zur Ecke lenkt sowie ein vor der Linie geklärter Schuss von Grabarek notierenswert.
Einheit auch mit Beginn der zweiten Halbzeit im Vorwärtsgang, es waren zu merken, hier soll rasch eine Entscheidung her, Zepernick spielt zielstrebig, Opitz belohnt die Bemühungen der Gastgeber mit der 2:1 Führung. Und jetzt wird es im strömenden Regen ein richtig gutes Landesklasse-Spiel. Auch weil die Gäste ordentlich Radau machen. Die größte Chance  für die Gäste hat dann Temma, sein Lupfer geht aber über Tietz und auch über das Tor. Icker mahnt zu mehr Konzentration, als dann Zepernicks Flankenakrobat Gerhard die Kugel mustergültig nach innen bringt, braucht Grabarek nur noch einschieben, 3:1, Deckel drauf!
Das Team bedankt sich bei den überragenden Fans für einen Klasse-Support, ich persönlich bei dem gesamten Team inclusive Staff sowie bei den Zepernickern Verantwortlichen für einen gelungenen Abend.
Samstag geht es gegen Britz, Anpfiff 13.00 Uhr in Zepernick, also ich hab Bock…


Landespokal-Achtelfinale

Einheit Zepernick – VfB Krieschow  0:8

Zepernick macht einiges richtig, doch der Oberligist macht Ritsche Ratsche…
Zuerst, und das liegt mir besonders am Herzen, ein riesen DANK an alle Fußballverrückten Zepernicker, ihr habt es am Samstag bei unwohligen Witterungsverhältnissen echt gerockt und habt aus dem Spieltag einen Festtag gemacht!!!
Vor dem Spiel gab es auf Seiten der Gastgeber schon den einen oder anderen Zepernicker, der von einer Sensation geträumt hat. Dazu hätte aber bei der Heimelf alles passen müssen und Krieschow müsste die Einheit unterschätzen. Taten sie aber nicht, die Gäste pressen früh, wollen erst gar keine Pokalstimmung aufkommen lassen, Hebler und Pauling machen nach 13 Minuten das Tor zum Viertelfinale für die Geral-Buben zu! Ab da ist dann der Gastgeber auch aus der Kabine gekommen, man spielt selbst recht ansehnlichen Fußball, klar Krieschow lässt die lange Leine, eigene Abschlüsse sind aber zu harmlos. Und als man dachte, jetzt fällt bestimmt bald mal was vom Laster, sprich ein Tor, schlägt der Oberligist gnadenlos zu. Das 0:3 war schon zum Zunge schnalzen, Pauling überläuft einfach mal ein paar Zepernicker, Ball in den Rückraum und Hasek netzt zum Halbzeitstand ein.
Geral wechselt, Warmbrunn und Fildebrandt neu in der Partie, Einheit kommt gestrafft aus der Kabine, hat durch Lipp und Grabarek zwei gute Möglichkeiten, man ist weiterhin gewillt, Fußball zu spielen, mitten in die Drangphase das 0:4! Der Rest ist Schaulaufen, der Gastgeber ist bis zum Ende hin bemüht, den Ehrentreffer zu erzielen. Als Schiri Stolzenburg abpfiff, stand ein 0:8 auf der Tafel, sicherlich nicht das, was man sich im Zepernicker Lager gewünscht hat, aber so ist es, wenn Landesklasse auf Oberliga trifft!
Damit geht eine wunderbare Reise durch den Landespokal, Kreispokal und Saison zu Ende, die Einheit gewann 26! Pflichtspiele  am Stück, eine bemerkenswerte Serie! Danke hierfür an das gesamte Team inclusive Staff!
Am Freitag ist wieder Brot –und Buttergeschäft, Schorfheide Joachimsthal kommt nach Zepernick, Anstoß ist 19.30 Uhr, also ich hab Bock…


Hier nach ein Bericht mit vielen tollen Bildern von Barnim Rasenballsport


Achtelfinale  Kreispokal

Falkenthaler Füchse – Einheit Zepernick 3:5 n.E.

Zepernick kommt mit einem blauen Auge davon
Wer kennt ihn nicht, den alten Gassenhauer „… und deine blauen Augen machen mich so sentimental!“ von der NDW-Band Ideal. Den Zepernicker Fans erging es am Mittwochabend in Falkenthal  jedenfalls so. Man war unfassbar Stolz darauf, was die Mannschaft in den zuvor abgeleisteten 120 Minuten zuzüglich Elfmeterschießen geleistet hat. Mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Jacobs stand die Einheit in der Hälfte der Füchse. Die Heimelf verteidigt leidenschaftlich, Konterversuche werden von den beiden Innendeckern Liebenthal und Lang frühzeitig verhindert, dagegen kann man aber selbst nicht die großen Bretter einspielen, so notiert der geneigte Schreiber in Hälfte Eins eine Ecke, welche Park an die Latte streichelt, sowie einen Knaller von Lang, der an den Pfosten klatscht! Auf alle Fälle erwähnenswert, weil Einfluss auf das Spiel, der stark aufzündende Fildebrandt bekam eine überzogene Gelbe für ein „Foulspiel“, sieben Minuten später(41.) sprang der Ball an seinen Oberkörper, einige Zuschauer rufen „Hand“, Jacobs hält per Headset Rücksprache mit seinem Assistenten und der bestätigt aus etwa 60 Metern Entfernung die Rufe der Zuschauer. G/R für Fildebrandt, Zepernick ist fassungslos. Aber es kommt nachher noch mehr vom Assistenten…
Nach der Halbzeit stellt Trainer Geral um, Maek kommt und geht als Prellbock in die Spitze, Woiton und Lang verteidigen, der Rest kurbelt permanent an, man will die Entscheidung in der regulären Spielzeit. Bei den wenigen Angriffen der Heimelf brennt es aber lichterloh im Zepernicker Strafraum, die Katze vom Panketal ist dennoch hellwach und lässt die Gastgeber verzweifeln. Einheit kommt jetzt auch zu guten Chancen, Grabarek nach gut 80 Minuten humorlos ans Gebälk, den Rest fischt Heim-Goalie Raupach aus dem Verkehr. Nach Ende der regulären Spielzeit bleibt es beim 0:0, die Verlängerung muss her. Und die Panketaler bleiben auf der Überholspur, die Pässe in die Spitze werden schneidiger, hier schreitet dann Assistent Witte, der die G/R ganz „klar gesehen“ hat ein und winkt mit der Fahne, als müsste er Flugzeuge einweisen…, aber zwei „Geschenke“ hat er noch parat! Abwarten… nachdem dann Lang von Wadenkrämpfen begleitet wird, gibt Ehweiner sein Comeback nach Verletzung. Viel passiert nicht mehr, der Gastgeber ist mit dem Unentschieden zufrieden und will ins Elfmeterschießen, da geht in der Nachspielzeit der Verlängerung Grabarek nochmals auf Montage, spielt in der Mitte Ehweiner an, der rutscht aus, Zuschauer rufen erneut „Hand“, Schiri pfeift Freistoß, Ehweiner gibt einen Kommentar und Jacobs gibt Rot! GLATT ROT!!! Und jetzt kommt Geral, nein er geht nicht steil oder macht das HB-Männchen, er bleibt die Ruhe selbst. Mit der Selbstverständlichkeit eines brasilianischen Kaffeesackträgers stellt er die Mannschaft auf das Strafstoßschießen ein, Woiton beginnt, drinne! Füchse, Park, Füchse, Opitz, alle drinne! Der nächste Fuchs schießt daneben… Witte kommt zu Jacobs und moniert, Tietz hat den Schützen irritiert. Lange Diskussion,  Schiri überstimmt den Assistenten, Becke trifft für die Einheit und jetzt noch mal Witte!!! Der vierte Schütze der Füchse knallt das Teil an die Lattenunterkante, eigentlich ist alles vorbei, doch Einen hat Witte noch!!! Er zeigt an, die Kugel war drinne!!! Jacobs lässt das gelten, somit war Maek an der Reihe, der Ex-Profi macht den Einzug ins Viertelfinale klar!
Das Team bedankt sich bei den Fans, handgezählt 17, davon eine Frau zunächst hinterm Zaun, dann im Auto, ich persönlich bei dem nichteingesetzten Richert, dem verletzten Ejder sowie Betreuerin Lea für ihre tolle Unterstützung der Mannschaft!
Samstag ist dann Bonus-Pokalspieltag( wat´n Wort), Oberligist Krieschow kommt nach Zepernick, ebenso die Barnimer Reporterlegende Ingo Muhme. Die Panketaler sind krasser Außenseiter, ein Sieg ist genauso unwahrscheinlich, wie eine Fahrt von Lucio Geral mit einem Trabant…
Anstoß ist 13.00 Uhr in Zepernick, also ich hab Bock…



Oranienburger FC Eintracht II – Einheit Zepernick  1:3

Kann man als Arbeitssieg abhaken…!
Bei bestem Herbstwetter spulten die Zepernicker ihr Programm im Schongang ab. Die Heimelf wurde von Beginn an in ihrer Hälfte fest genagelt, man stand mit allen Feldspielern gut gestaffelt vor dem eigenen Strafraum, versuchte auch mal den einen oder anderen Nadelstich zu setzen, vor allem Schönhoff drehte ordentlich am Rad. Große Chancen für die Gäste entstehen zunächst nicht, es wirkt alles sehr behäbig. Das erste richtige Ding dann für Opitz, Heimgoalie Blöck klärt aber zur Ecke. Das Dilemma an diesem Tag war, dass der Gast bei Standards komplett ungefährlich war! Und als dann Trainer Geral schon mal etwas mehr von seiner vorhanden Sprachbegabung kund tat,  wurden die Panketaler zügiger und produktiver in ihren Aktionen. Nach Zuspielen von Gerhard und Warmbrunn macht Grabarek die Hütten zur Halbzeitführung. Zepernick bestimmt auch nach der Pause den Rhythmus, man wedelt hier keinen von der Palme, hat alles unter Kontrolle, nach einer knappen Stunde macht man mit dem dritten Tor den vermutlichen Deckel drauf. Als Vorlagengeber fungiert hier der Nordkoreaner Park, seinen Tanz über die Oranienburger Festwiese veredelt Gerhard! Die Gäste machen dann einen Vierfachwechsel, Eckert, Ratajczak, Fildebrandt und Caetano kommen ins Match, zunächst herrscht Unordnung bei den Gästen, Hibbert gelingt nach einem Konter der Ehrentreffer, kurz darauf kracht eine Fackel der Heimelf ans Gebälk, Torwart Tietz klinkt mal richtig aus, ein paar „warme“ Worte von Maek und Gerhard bringen das Schiff aber schnell wieder auf Kurs! Am Ende geht der Sieg in Ordnung, es war aber ein typisches „Novemberspiel“ der Geral-Buben!
Das Team bedankt sich für einen wohlwollenden Support, ich persönlich beim Staff für einen reibungslosen Ablauf sowie bei Isabell und Henriette für die tolle Unterstützung!
Diese Woche stehen zwei Pokalspiele an, Mittwoch geht es zum Kreisoberligisten Falkenthaler Füchse, 2016 gab es gegen die Kollegen eine herbe 1:6 Klatsche auf eigenem Geläuf!
Samstag kommt dann der Oberligist VFB Krieschow mit dem legendären Andy Hebler ins Panketal, also das ist ungefähr so, als wenn Thomas Gottschalk mit „Wetten dass…!“ ins Kreiskulturhaus nach Hobrechtsfelde kommt!
Mittwoch ist 19.00 Uhr Anstoß in Falkenthal, also ich hab Bock…


Einheit Zepernick – VFB Gramzow  3:0

Mähroboter schlägt Walze…
In den sozialen Netzwerken wurde das Ding ja ordentlich promotet, viele Sachen lächeln die Zepernicker mittlerweile weg, aber das die Panketaler keine Einheit sind und aus Ego-Shootern besteht ist völliger Nonsens! Nun gut, hinein ins Match, die beiden Dickschiffe der Liga zeigten den 140 Zahlenden ein unterhaltsames Spiel. Die Gäste begannen sehr aggressiv, wahrscheinlich gab es zum Mittag rohe Leber! Mit viel körperlicher Präsenz versuchte man den Zepernickern den Schneid abzukaufen, K. Hansche erhielt dann relativ früh den gelben Karton, sicherlich sehr grenzwertig, aber der Schiri wollte wohl ein Zeichen an die Akteure senden, dass hier kein Holz gehackt wird sondern Fußball auf dem Stundenplan steht! Bezeichnend in ihrem Eifer war die Situation, als zwei Gästespieler sich gegenseitig beim Versuch, Becke umzutreten, selbst verletzten! Die erste große Aktion im Spiel hat dann der Gast, Lange ist nach einem Klasseanspiel schon an der Zepernicker Katze, Dennis Tietz, vorbei, aber der Tietzer klärt die Sache mit dem Fuß! In Minute 19 war dann der Auftritt von Hansche beendet, nach einem Handspiel gab es Gelb/Rot, damit war klar, der Gast parkt seinen Bus vor dem Tor und hofft auf einen Lucky Punch. Lehm hacken war die Devise der Panketaler, Trainer Geral mahnt zur Geduld, ein Freistoß von Gerhard wird vom besten VFBer, Torwart Muskala, per Fußabwehr gehalten. Damit hatte auch der Gastgeber was auf dem Stundenzettel, die Maschinerie lief an, beide Außen, John und Gerhard im ständigen Vorwärtsgang, als der umtriebige Gerhard dann Opitz bedient, schickt dieser seinen Gegenspieler ins Kino und knallt das Ding aus 20 Metern unters Dach! Die Dose war geöffnet, bis Halbzeit hat der Gast noch eine Ecke, ansonsten spielt der Spitzenreiter seinen Stiefel konzentriert runter, Chancen gibt es genug, entweder ist bei Muskala Endstation oder die Bälle landen auf der Obstplantage.
Nach Halbzeit gibt es Einbahnstraßenfußball, die Gäste kennen Tietz nur noch vom Spielformular, Einheit will jetzt die Entscheidung, John und der Kalif vom Panketal, El-Ahmar köpfen nach jeweiligen Traumflanken knapp daneben. Als nach einer Stunde Spielzeit Eijder auf rechts Ausgang hat und El-Ahmar in der Mitte bedient, schiebt dieser zum 2:0 ein. Die Vorentscheidung ist gefallen, die Gäste trümmern jetzt die Bälle Richtung Koppel, spielerisch bleiben da so einige Sachen offen, was der Gast aber an Kampfgeist mitgebracht hat, ist aller Ehren wert! Respekt dafür! Geral wechselt dann munter durch, Liebenthal, Warmbrunn und Ratajczak kommen in die Partie, das Tempo bleibt hoch, nach einem Halten gegen Maek sollte eigentlich ein Pfiff ertönen, warum der Schiri weiter laufen lassen hat, versteht kein Mensch. Es geht jetzt viel im One Touch, Flanken über Flanken segeln vor das Tor von Muskala, Ertrag ist aber Null! Nach 76 Minuten wird es in Zepernick hochemotional, zunächst betritt der Kanten Gedenk die Szenerie, zeitgleich kommt Max Fildenbrandt, Neuzugang aus Petershagen und lange verletzt, zu seinem Debüt im Trikot der Einheit! Und dass die Jungs, die vermeintlich hinten dran stehen, richtig Druck auf die Startelf machen, zeugt vom starken Charakter des Teams! Warmbrunn belohnt sich mit seinem Tor zum Endstand, neben bei war das ein echter Knallbonbon!
Die Zepernicker immer noch ohne die angeschlagenen Caetano, Ehweiner, F. Schulz und Woiton( ein Staubsauger, kein Handsauger sondern der starke von Cleancar) sowie Rathmann! Wenn alle zurück sind, dann stellt sich für Trainer Geral schon die Frage, wer spielt und wer sitzt eventuell auf der Tribüne, da wird es Härtefälle geben…es wird jedenfalls kuschlig und alle müssen ordentlich Performen…und das Woche für Woche! Gut so!
Großer Dank an den Staff und mal sehen, wie lange der Moppi noch in kurzer Hose auf der Bank sitzt! Wetten werden angenommen…
Das Team bedankt sich bei den Zepernicker Feuerwehrjungs sowie all den anderen Fans für einen überragenden Support!


FSV Blau - Weiß Wriezen – Einheit Zepernick  0:1

…und am Ende geht der Sieg auch in Ordnung!
Bei bestem Fußballwetter und einer prächtigen Kulisse sahen die Anwesenden ein Spiel, welches höchsten Landesklasse-Ansprüchen genügen sollte! Und wo Spitzenspiel drauf stand, war auch Spitzenspiel drin. Auf dem engen Kunstrasen in Wriezen ging es mit Anpfiff vom gut leitenden Schiri Bergander gleich in die Vollen. Der Sekundenzeiger hatte noch keine komplette Umdrehung geschafft, da flankte Opitz mal von links ein abgewichstes Ding in den Strafraum, die Kugel würde immer länger, Heim-Goalie Meinert bekam das Spielgerät aber doch irgendwann zu fassen. Hier soll nicht unerwähnt bleiben, er wurde im Laufe des Spiels der beste Heimakteur! Aber auch die Wriezener hatten richtig Bock auf Fußball, nach einer Ecke ist es Kamp, der per Kopfball das Lattenkreuz bearbeitet. Weiter geht die wilde Fahrt, Zepernick jetzt im gewohnten Modus, viel Ballbesitz, man lässt den Gegner gut Laufen, Park sein Versuch geht noch relativ weit am Kasten vorbei, nach starker Vorlage vom eminent fleißigen Gerhard sind Opitz sein Strahl und Grabarek sein Versuch schon deutlich knapper. Als dann der Wriezener Hildenhagen aus gut 25 Metern mal drauf hält, ist die Katze vom Panketal, Dennis Tietz, im bedrohten Eck und entschärft die Kugel. Das Match bleibt hochklassig, große Chancen werden aber nicht mehr herausgespielt, kurz vor dem Pausenpfiff schickt Gerhard noch einmal eine Fackel auf die Kiste, Meinert ist aber zur Stelle und klärt zur Ecke.
Nach Halbzeit kommen dann Bittner für Caetano und Becke für Warmbrunn, nach einer eigentlich harmlosen Eingabe von Grabarek ist es der Wriezener Mann, der per Eigentor für das Endergebnis sorgt. In Durchgang Nummer Zwo stehen die Gäste mit beiden Füßen auf dem Gaspedal, mit langen Ballstafetten, vieles per One-Touch, zermürbt man den Gastgeber, „El Tren“ Grabarek hätte sich in diesem Spiel berühmt schießen können, sämtliche Eins-gegen-Eins Duelle entschied Meinert für sich, der Bengel hat trotzdem ein starkes Spiel gemacht. Am Ende macht die Heimelf komplett auf, richtig was rum kommt dabei nicht, Liebenthal kommt noch für Gerhard und Gedenk für Grabarek und helfen dabei, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.
Es war erneut eine sehr gute Leistung der Geral-Buben, sehr konzentriert und erwachsen! Die weite Anreise hat sich für die zahlreichen Fans gelohnt, die Stimmung auf der Rückreise war im Bus überragend! Natürlich war der Support vor allem von den Feuerwehr-Jungs herausragend! Hierfür möchte sich das gesamte Team bedanken. Ich persönlich möchte mich bei den nicht eingesetzten Spielern und dem Staff bedanken, super Arbeit!
Samstag kommt mit Gramzow der aktuelle Verfolger von der Einheit aus Zepernick! Anstoß ist 14.00 in Zepernick, also ich hab Bock…


Einheit Zepernick – Eintracht Bötzow  10:0


Lucio „The Magical Mamba“ Geral findet nach der desolaten Leistung in Schönow die richtigen Worte…
Wenn das Schlusslicht zum Spitzenreiter kommt, geht es ja um Grundtugenden wie Charakter, Seriosität und Einstellung! All diese Sachen fanden wohl den Weg in die Lauscher der Spieler. Na klar hätte es am Ende auch noch dicker kommen können für die bedauernswerten Gäste, aber wer hier noch was sucht um zu meckern, der soll auch in der Buchstabensuppe nach Umlauten suchen!!! Apropos Umlaute, Kapitän Ümit Eijder, besser bekannt auch als Ü, lieferte am Samstag eine Galavorstellung ab, an wieviel Toren er beteiligt war, kann man nicht sagen, mir tat jedenfalls die Gusche vom Zählen weh! Den Reigen eröffnete er nach 6 Minuten, bei Halbzeit stand ein 6:0 auf der Anzeigetafel, alle Tore richtig gut herausgespielt! Erwähnenswert, der erste Torschuss der Gäste wurde in Minute 40 abgegeben.
Nach der Pause kommen dann Gerhard, Schmid, Gedenk und Ratajczak, später noch Geburtstagskind Warmbrunn. Die Zepernicker Maschinerie hat ja keine Bremse, Bötzow bekommt den Vollwaschgang, nachdem dann auch Torwart Tietz einen Arbeitsnachweis hat, indem er einen Konter der Gäste fantastisch hält, legt Ü den Gästen das siebte Ei ins Nest. Kurz danach bekommt Gästekapitän Görög den Marschbefehl, er meckert sich zu Gelb/Rot!  Minute 64 läuft in der Zepernicker Kampfarena, nach einem aus dem Strafraum geklärten Ball kommt Jonny „The Hammer“ Ratjczak an die Kugel und per Dropkick knallt er das Leder als die Mona Lisa eines Torschusses von halblinks ins entfernte Eck! Wow!!! Es war übrigens das einzige Tor, welches außerhalb des Strafraumes erzielt wurde! Wenig später belohnt sich Gedenk für seine guten Trainingsleistungen und Charakterstärke, sein Kopfball-Torpedo nach Maßflanke von Gerhard läutete die Schlussphase ein. Die Gäste wehrten sich mit allem, was so dazu gehört gegen ein zweistelliges Ergebnis. Es war dann „El Tren“ Grabarek vorbehalten, die Unterschrift unter diese Partie zu leisten!
Ein Dankeschön an die nichteingesetzten Richert, El-Achmar und Lange sowie an das Betreuerteam um Lea und Post Malone!
Am Samstag geht es nach Wriezen, Busabfahrt ist 11.15 Uhr ab Sportplatz! Ich hoffe doch, das die Zepernicker Fans, welche am Samstag einen richtig guten Support hinlegten, das Team auch beim schweren spiel in Wriezen unterstützen. Also ich hab Bock…


Schönower SV – Einheit Zepernick  3:4

Wat´n da los jewesen…???
Zepernick gewinnt auch das nächste Ding, allerdings hatte man viel Glück.
Vor 190 Zahlenden wurden die Gäste sehr früh gepresst, spielerisch konnte man sich zunächst selten befreien, es musste auch mal das lange Holz bearbeitet werden. Abwehrarbeit war angesagt, und da Max Gerhard nicht so richtig Bock darauf hatte, wurde es für die Geral-Buben öfter mal brenzlig. Tietz war hellwach, zeitig auf Betriebstemperatur und der gewohnt sichere Rückhalt! Als dann die Anfangsphase fast vorbei war, kam die Einheit besser in die Partie, Park steckt auf Grabarek durch, dieser mit einer flachen Eingabe und Eijder vollendet zur Gästeführung. Spiel auf den Kopf gestellt, der Gastgeber antwortet mit viel Power Richtung Tietz, Zepernick verteidigt so lala, es entwickelt sich eine spannende und gutklassige Landesklasse-Partie. Als die Gäste dann das zweite Mal zielstrebig angreifen, hat Grabarek seine Töppen gut justiert und knallt die Kugel von der Strafraumkante unter die Latte. Die Gastgeber agieren vor dem Zepernicker Kasten zu unentschlossen, lassen hier richtig was liegen, die Einheit geht mit einem blauen Auge in die Halbzeit.
Zunächst kommt Caetano für Becke, später noch Liebenthal für den mit Platzwunde ausscheidenden Gerhard. Die Richtung im Match bleibt, es geht Richtung Tietz. Der SSV weiter vom Pech im Abschluss verfolgt, als dann Bittner umgefällt wird, knallt er den anschließenden Freistoß knochentrocken und luftdicht verpackt in den Giebel! Die Hütte gibt den Gästen Sicherheit, es wird jetzt stellenweise gut kombiniert, nach einer starken Vorarbeit braucht Eijder nur noch den Schlappen hinhalten, 0:4, der Haken ist in der Wand…dachten alle! Und dann haut Park ein Ding in die Kiste, leider die Falsche! Traumtor zum Anschluss, Schönow auf einmal wieder auf dem Feld, die Gäste können die Kugel im eigenen Strafraum nicht klären, 2:4! Tietz mal am Ausrasten, als Woiton noch mal nach der Standfestigkeit eines Schönowers nachfragt, gibt es Elfmeter und 3:4! Viel länger darf das Ganze aber nicht mehr gehen. Glücklich gewinnen die Geral-Buben auch das erwartet schwere Spiel in der Uckermark. Damit hält die phantastische Serie von 21! Gewonnenen Spielen am Stück.
Bedanken möchte ich mich bei den nicht eingesetzten Spielern Richert und Gedenk, wobei letzterer Betreueraufgaben übernommen  sowie den verletzten Gerhard ins Krankenhaus gefahren hat!
Am Wochenende kommt Eintracht Bötzow, Anstoß ist 15.00 Uhr, also ich hab Bock…


Einheit Zepernick – SV Oberkrämer  5:2

Zepernick bleibt der Branchenführer…
Freitagabend, Flutlicht, eine gute Kulisse und ein Landesklasse-Spiel aus dem oberen Regal waren ein perfekter Einstand ins Wochenende. Und die Gäste wollten hier nicht den Statisten spielen, zeigten gewachsene spielerische Qualitäten, pressten die Heimelf sehr früh. Ihr Pech war, das ein eigener schlampig ausgeführter Freistoß bei Bittner landete, der fragte nicht wieso und weshalb, gefühlvoll der Lupfer über den zu weit vor dem eigenen Tor postierten Bobermin, aus rund 50 Metern netzt Bittner ein. Der Gastgeber hat auch Bock auf Fußball, zeigt seine Klasse im Auflösen von engen Situationen am eigenen Strafraum, per „one Touch“ ging es dann Richtung Gäste-Tor. Zepernick bleibt zielstrebig, nach 24 Minuten trifft erneut Bittner aus Nahdistanz. Der SVO bleibt aber dran und belohnt sich nach einer Ecke mit dem Anschlusstreffer. Somit geht es nach einer rassigen Hälfte in die Halbzeit, Trainer Geral bringt Grabarek für Lipp, weiter geht die wilde Fahrt, Oberkrämer mit Chancen zum Ausgleich, Tietz ist auf Betriebstemperatur, hält seine Mannen im Spiel, aus dem Nichts dann das 3:1, nach Ecke von Park steht John am langen Pfosten und braucht die Kugel nur noch (H)einecken.  Das war dann so etwas wie eine Vorentscheidung, Grabarek will dann Bittner bedienen, ein Verteidiger grätscht dazwischen und befördert den Ball ins Tor. Geral wechselt dann groß aus, die prall gefüllte Bank will auch mitmischen, Park spaziert dann über das halbe Feld, bringt Grabarek in die Show und zack, das 5:1 ist eingetütet. Zschammer belohnt dann die Gäste für ihr gutes Spiel und stellt den Endstand von 5:2 her.
Die Serie hält, 20 Pflichtspiele am Stück gewonnen, das ist mal ein Brett. Es sollte sich aber jeder im Team bewusst sein, der Erfolg ist nur gemietet und die Miete ist jeden Tag fällig!
Ich persönlich bedanke mich bei den beiden nicht eingesetzten Spielern Liebenthal und Schmid sowie bei Lea und dem Post Malone!
Das Team bedankt sich für den vorbildlichen Support, nächste Woche geht es zum Knaller nach Schönow in die Uckermark, also ich hab Bock…


5.Spieltag

FC Strausberg – Einheit Zepernick  2:3


Ein Kapitän bleibt eben bis zum Schluss an Bord…Nach dem Weggang von Co-Trainer Lingfeld gab mit Kevin Maek ein „neuer“ Co-Trainer seinen Einstand. Die Chemie zwischen ihm und Chef Geral stimmt, auch der Moppi als Torwarttrainer ist wieder mit zu Gange, damit ist das Thema erledigt.

Hinein ins Spiel, 132 Zahlende, davon gut die Hälfte den Einheit-Buben wohl gesonnen, sahen eine zäh beginnende Angelegenheit. Man belauerte sich, allerdings auf hohem Niveau, das erste Mal wird es für die von Tietz vorzüglich gehütete Hütte ernst, als Tabler mutterseelenallein vor ihm auftaucht, Tietz taucht ab und klärt! Und nach etwa einer Viertelstunde wird die Partie hochklassig, Visier ist oben, beide Teams suchen den Weg zur Kiste, El-Ahmar bringt die Gäste dann in Führung, die bleiben auch weiterhin die etwas aktivere Truppe, man ergötzt sich allerdings erneut an Ballstaffetten, als dann Carlos Vazquez mal humorlos aus gut 30 Metern drauf trümmert, klatscht das Gebälk bedrohlich. Fast mit dem Pausenpfiff des sehr gut agierenden Schiri´s Kotte hat Grabarek die Chance auf das 0:2. Sein Schuss geht an den Pfosten

Nach der Pause kommen die Strausberger entschlossen auf das Feld, pressen die Gäste hoch, Zepernick behält den Überblick, hat auch Spielkontrolle, als dann Park zum 0:2 trifft, denken viele, das Schnitzel ist paniert! Pustekuchen, die Heimelf ist kaum geschockt, Carlos Vazquez nach einem Aussetzer in der Zepernicker Defensive verkürzt umgehend. Die Gäste von der Rolle, zunächst Liebenthal, später noch Becke kommen ins Match, aus dem Spiel heraus fällt dem FC nicht viel ein, bei Standards ist man aber kreuzgefährlich. Und Kotte hatte die Nachspielzeit angezeigt, nochmal Freistoß der Gastgeber, Oldie Paepke per Kopf zum Ausgleich! Und die älteren Fans kennen bestimmt noch die legendäre Werbung von Fairy Ultra aus dem Jahre 1992. Während in Villarieba noch geschrubbt wird, wird in Villabacho wieder gefeiert. Und während Strausberg noch jubelt und auf dicke Hose macht, sind die Geral-Buben fest entschlossen, hier noch einmal für anderes Wetter zu sorgen. Anstoß, langer Ball von Woiton, Strausberg bekommt die Wurst nicht vom Teller gezogen, Ball kommt zum Kapitän Ümit Eijder und dieser jagd die Kugel ins Netz! Ekstase, wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, die ARD zeigt einen Brennpunkt… Kotte pfeift an und gleich wieder ab! Die Serie der Zepernicker hält weiter an!
Dank geht an die nicht eingesetzten Spieler, die bravorös unterstützt haben, sowie an Lea und den Malonski! Das gesamte Team bedankt sich für einen krachenden Support, ich persönlich fand es wieder einmal fantastisch, mit der Barnimer Reporterlegende und dem Eugen Striegel des Barnimer Schiedsrichterwesens an einem Freitagabend ein gutes Fußballspiel gesehen zu haben.
Weiter geht die wilde Fahrt am Freitag, zu Gast ist der SV Oberkrämer, Anpfiff ist 19.30 Uhr in Zepernick, also ich hab Bock…



D1 -Teilnahme am 47.WerbellinseeCup

Am letzten Wochenende des Septembers war es mal wieder soweit – wie nahmen zum wiederholten Male am WerbellinseeCup teil. So machten sich 18 Kids und ihre zwei Trainer auf, ein spaßiges Wochenende zu erleben. Die Anreise gestaltete sich aufgrund der Umfahrung eines Staus auf der A11 etwas abenteuerlich. Nach dem gemeinsamen Abendbrot feuerten die Kids die Nationalmannschaft im Spiel gegen Ungarn an. 

Das Event glich einer Fachtagung von Trainerexperten – "spiel doch da hin … ", "sieht der das nicht …", "schieß doch". Möglicherweise wurde an diesem Abend diverse Grundsteine für eine Trainerkarriere gelegt – in 15 Jahren wissen wir mehr.
Für die D-Jugend beginnt das Turnier immer erst um 15 Uhr und so hatten die Kids am Vormittag freie Zeit zu ihrer Verfügung. Diese nutzten sie – natürlich, wie soll es anders sein – zum gemeinsamen Kicken. Beim Mittagessen spürte man dann schon die Lust und die Gier endlich am Turniergeschehen teilzunehmen. Beim Verzehr von Spaghetti Bolognese entwarfen die Trainerexperten des Vorabends taktische Finessen. In der Vorrunde am ersten Spieltag mussten die Jungs gegen Sparta Lichtenberg, SC Union 06 Berlin, Schwanebeck und Buchholz ran. Mit 1:0, 3:0, 0:0 und 3:1 wurde der Gruppensieg in der Vorrunde souverän eingefahren.


Nach zwei schweren Abenden mit langem Aufbleiben und noch Quatschen im Bett, fiel das Aufstehen am Sonntag nicht mehr ganz so leicht. Der Weg zum Frühstück war geprägt von tiefhängenden Augenlidern. Zur freien Zeit am Vormittag waren dann aber wieder alle wach. Wen wundert's? – natürlich wurde gekickt. Nach dem Verzehr von Hähnchenkeulen zum Mittag waren die Jungs heiß auf die Finalrunde. Diesmal hießen die Gegner Sparta Lichtenberg, Schwanebeck I, Concordia Britz und Schwanebeck II. Die ersten beiden Spiele gingen leider aufgrund zweier unglücklicher Fernschüsse jeweils mit 0:1 verloren. Die Minen waren versteinert, die Gesichter geprägt von Enttäuschung und Fassungslosigkeit. Aber dann … dann passierte das, wozu dieses Event (seitens der Trainer) eigentlich gedacht war, die Mannschaft fand sich zusammen, Freunde puschte sich gegenseitig, Bande wurde geschlossen und jeder feuerte jeden an. Trotz leichter Spielvorteile konnte keines der beiden letzte Spiele gewonnen werden – beide Partien endeten 0:0. Am Ende wurde es ein hervorragender 5.Platz.

Es war ein unglaublich schönes Wochenende in der die Mannschaft geschlossen und harmonisch zueinander gefunden hat und NOCH dichter zusammengerutscht ist. Teamspirit, Freundschaften und gemeinsame Zeit abseits des Fußballplatzes sind der eigentliche Gewinn dieses Wochenendes.
Ein besonderer Dank gilt den Eltern, die an diesem Wochenende die Kinder transportierten und anfeuerten.

 

2. Runde Landespokal

Einheit Zepernick – Victoria Templin  1:0


Glücklicher Sieg mit fadem Beigeschmack…
In der letzten Saison war es noch ein Topspiel in der Landesklasse, in der 2. Pokalrunde einfach nur der unterklassigste Bums, den man sich vorstellen kann…zumindest vom Papier her! Was beide Teams am Freitag unter Flutlicht auf den bestens präparierten Rasen in Zepernick zelebrierten, war schon nicht sooo schlecht. Die Gastgeber wie auch die Templiner mussten auf einiges Personal verzichten, mit Anpfiff von Schiri Hoppe, übrigens mit einer guten Leitung, fand zunächst nur Zepernick statt. In Sachen Ballsicherheit, Spielwitz und Tempofußball war man dem Landesligisten überlegen, nach einem Freistoß, vom Nordkoreaner Park mundgerecht auf das von Leupold gehütete Tor geschlagen, lässt dieser die Kugel nach vorn abprallen, Ehweiner ist zur Stelle und bringt seine Farben früh in Front! Die Heimelf bleibt on fire, es gibt reichlich Kompott, einzig Leopold hält seine Elf im Spiel. Kurz vor der Pause dann der erste Aufreger, nach einem abgewehrten Ball stehen mehrere Templiner im Abseits, einer befördert das Spielgerät ins Tor, Schiri-Assistent Ihrke hatte anscheinend anderweitige Verpflichtungen, die Fahne blieb jedenfalls unten, Hoppe korrigierte ihn aber und entschied zu Recht auf Freistoß für Einheit. Die Halbzeitführung war verdient, nach der Pause macht Zepernick noch etwas Radau, geht nach einer Stunde in die Werksferien, der Gast übernimmt die Regie. Zweimal Pfosten, einmal klärt Liebenthal auf der Linie, und mehrere Paraden von der Katze vom Panketal, Dennis Tietz, verhindern den verdienten Ausgleich der Gäste. Bis dahin war es ein rassiges und auf dem Spielfeld auch sehr faires Duell, klar hier und da geht es rustikaler zu, aber alles im Rahmen. Als Ehweiner nach einer Behandlung wieder auf das Feld zurückkehren will, eskaliert die Sache auf den Rängen, Schiri Hoppe unterbricht das Match, der Ordnerdienst trennt die beiden Fanlager, bald danach wird das Spiel fortgesetzt, Zepernick hatte sich wieder gefangen und brachte den Sieg ohne Mühe über die Runden.
Damit haben die Zepernicker seit dem 09.04.2022 alle 18! Pflichtspiele gewonnen, 58:11 Tore! Das ist beeindruckend!
Das Team bedankt sich bei den Zepernicker Verantwortlichen, die erneut für einen tollen Abend gesorgt haben. KLASSELEISTUNG!!!
Am Freitag geht die wilde Fahrt weiter, Anstoß in Strausberg ist 19.30 Uhr. Also ich hab Bock…


Spieltag "Kinderfußball" in Zepernick !


Am vergangenen Samstag lud der Jugendausschuss des FK und die SG Einheit Zepernick zu einem Spieltag für die G-Junioren ein. Dieser begann für die fleißigen Helfer bereits früh um acht mit den Aufbauarbeiten, der Spieltag selbst startete um 10 Uhr.
Mit dem Hintergrund der Integration der neuen Spielformen im Kinderfußball, begrüßten die Gastgeber in Zusammenarbeit mit dem FK über 70 kickende Kids der Jahrgänge 2016 und 2017 aus sechs verschiedenen Vereinen. Erstmals dabei waren der Oranienburger FC Eintracht und die SG Blau-Weiß Leegebruch. Die Kinder teilten sich in 20 Teams mit teils illustren Namen wie "Die Kampfschwäne", "Die 4 Rabauken", "Gummibärenbande", "Feuerdrachen" o.ä. auf. Auch ein reines Mädchenteam ging an den Start.
Gespielt wurde auf 10 Spielfeldern mit je 4 PUGG-Toren. Der sogenannte Champions League Modus sorgte dafür, dass zeitnah das Teilnehmerfeld leistungsgerecht aufgeteilt wurde.
Die Kinder hatten riesigen Spaß, viel Spielzeit und haben die Zuschauer mit ihren tollen Leistungen begeistert.
Für das perfekte Drumherum sorgten die Eltern und das Vereinsheim der SG Einheit Zepernick, die bei 15° Grad und leichter Bewölkung für richtig tolle Verpflegung gesorgt haben. Dafür herzlichen Dank!
Am Ende des Kinderspieltages gab es nur strahlende Gesichter und über 70 Gewinner !

Text und Bilder: https://www.fussballkreis-oberhavel-barnim.de/aktuelles.htm


3. Runde Kreispokal

SV GW Ahrensfelde III – Einheit Zepernick  2:3
Zepernick erreicht das Achtelfinale…
Eigentlich ein Unding, die Einheit-Buben spielen binnen 48 Stunden 2 Pokalspiele. Beim Kreisklasse-Vertreter GW Ahrensfelde III begannen die Schützlinge von Lucio Geral hochkonzentriert, Gerhard nach nicht einmal 2 Minuten mit der frühen Führung, ein satter Strahl aus 20 Metern und El-Ahmar nach einem Klasseangriff brachten die Gäste nach 6 Minuten auf die Siegerstraße. Und in Hälfte Eins spielten die Gäste ihre Naht  routiniert runter, man ließ den Gegner gut Laufen, nutzte allerdings die  Chancen nicht! Die Heimelf kam über gute Ansätze nicht hinaus, man war bemüht, den Laden hinten dicht zu halten.
Nach der Pause kamen dann bei Zepernick 5! neue Spieler, es war ein Bruch im Spiel zu sehen, man wirkte fahrig und unkonzentriert, zumal GWA mit dem ersten Angriff verkürzte. Das Spiel wurde hektischer und es ging sehr rustikal zur Sache. El-Ahmar stellte nach 70 Minuten den alten Abstand wieder her, mit dem Abpfiff gelang den Gastgebern noch einmal der Anschlußtreffer.
Also dieser Bericht ist reine Chronistenpflicht, mehr Worte fallen mir zu dieser Darbietung nicht ein!
Freitagabend ist dann Chrunchtime in Zepernick, ab 19.30 steigt das Landespokalspiel gegen Victoria Templin. Der Aufsteiger hat in der Landesliga einen guten Saisonstart erwischt und ist in diesem Spiel der Favorit. Lassen wir uns überraschen, der Pokal und die Gesetze und so…
Anstoß 19.30 Uhr, also ick hab Bock…



Einheit Zepernick – TuS Sachsenhausen II  5:0
#derzughatkeinebremse…
Der Express aus Zepernick rollt weiter, auch der TuS konnte ihn nicht bremsen. Vor 135 Zahlenden fand die Einheit sofort in die Spur, der erste Eckball kam wie eine Traumfrau daher, starke Kurve und unheimlich scharf, Max Gerhard, übrigens ein waschechter Drecksack, zimmert die Kugel direkt unhaltbar zur Führung ins Tor! Gerals´s Elf ist zu Beginn total gierig, bleibt am Drücker, Park sein Freistoß geht abgefälscht zum 2:0 ins Netz. Der TuS, glücklicher Aufsteiger aus der Kreisoberliga, nimmt ab jetzt am Wettkampf teil, ohne aber den ganz großen Jonny zu spielen. Bis zum Pausentee hat man gerade einmal eine Chance, die aber ein Hochkaräter, nach Umkurvung von Tietz geht der Ball knapp am Pfosten vorbei. Es muss wohl krawallig gewesen sein in Zepernick´s Kabine, John und Becke kommen für Liebenthal und El-Ahmar. Der Rest des Spiel´s ist schnell erzählt, der Gastgeber mit guten Chancen, viel Ballkontrolle und vor allem guten Standards. Erneut nach einer Ecke ist Warmbrunn zur Stelle, erhöht auf 3:0, kurz darauf „ElTren“ Grabarek unnachahmlich zum 4:0. Ehweiner, Grabarek und Gerhard raus, Schmid, Ratjczak und der bullige Gedenk rein, weiter geht die wilde Fahrt, Bittner macht dann zeitnah den Deckel drauf. Die Hausherren lassen es dann doch recht locker austrudeln.
Eine englische Woche steht bevor, Mittwochabend ist man bei Ahrensfelde III zu Gast, es ist Kreispokal.
Bedanken möchte sich das Team bei den Fans für einen wohlwollenden Support sowie bei Lea und Schädelweh-Malonski! Klasse Auftritt ihr Beiden!
Anstoß ist Mittwoch 19.00 Uhr in Ahrensfelde. Also ich hab Bock…


Einheit Grünow – Einheit Zepernick  0:7
Netter Ausflug in die Uckermark…
Mit dem Bus fuhren die Zepernicker zum Schlusslicht, es war eine sehr angenehme Fahrt. Man muss schon sagen, das Angebot an die Fans, mit dem Team zum Spiel zu fahren, wird immer mehr angenommen! Ohne Tietz, Werner, Rathmann, Maek, Lipp, Becke, Töpfer, Schmid, John, Warmbrunn, Fildenbrandt und Caetano sowie Eijder angeschlagen musste Trainer Geral mächtig knobeln, eine anständige Band auf die Bühne zu bekommen. Liebenthal kehrte nach langer Verletzung zurück und fand sich gleich mal mitten auf dem Feld! Im Tor gab Henne Zimmer den Aushilfskellner, selten gefordert doch immer auf Ballhöhe. Und es dauerte gerade mal 5 Minuten, da brachte „El Tren“ Grabarek seine Farben in Front, ein herrlicher Schlenzer ins lange Eck! Zepernick weiter im Sturmmodus, es wirkte aber alles andere als gefährlich. Mitte der ersten Halbzeit war dann für Eijder Feierabend, Ratajczak kam. Chancen waren zum Ausbau der Führung da, alles aber nur halbgar, Opitz per Abstauber und El-Ahmar erhöhen fast mit dem Pausenpfiff auf 0:3!
Nach Halbzeit kontrollieren die Gäste weiterhin das Geschehen, Eckert kommt für Liebenthal und Gedenk für El-Ahmar. Und gleich nach Anpfiff hieß es „Runter von den Gleisen, der Zug fährt ein“, der bullige, soeben eingewechselte Gedenk geht nach Traumpass von Park auf Reisen und schiebt zum nächsten Tor den Ball in die Hütte! Sollte sich der Gastgeber was für den zweiten Abschnitt vorgenommen haben, spätestens jetzt ist der Stecker gezogen. Nach einer Stunde kommen dann die acht Minuten von Herrn Opitz, zunächst trifft er aus 18 Metern per Flachschuß, acht Zeigerumdrehungen später aus 20 Metern unter´s Dach! Weil die Panketaler jetzt doch noch einmal Bock auf Fußball haben, lassen sie sich nicht lumpen, Park und Bittner spielen das 0:7 wunderschön heraus.
Am Ende gehen die Einheit-Buben als Tabellenführer aus dem Spieltag, die bisherigen Gegner waren aber nicht das allerfeinste Gebäck.
Das Team bedankt sich bei den vielen Fans und dem sehr guten Support der Feuerwehr-Jungs! Großer Dank geht natürlich auch an die beiden nicht eingesetzten Spieler Paul Richert und Fabian Schulz sowie an Super-Malonsky und Lea.
Samstag kommt dann der TuS Sachsenhausen römisch Zwo ins Panketal, also wenn ihr Lust habt, 15.00 Uhr geht es los!


Landespokal
Einheit Zepernick – Oranienburger FC  5:3 n.E.


Alles Bittner oder was…?
Nach dem Traumstart in der Liga wollte man auch im Landespokal mal einen von der Palme wedeln, nach zahlreichen Ausfällen konnte Trainer Geral seinen Innenverteidiger Ehweiner noch überreden, seinen Trip auf Malle zu unterbrechen. Dass er nicht mehr in den Flieger retour einchecken konnte, lag an Verlängerung und Elfmeterschießen! Nebenbei, Ehweiner lieferte und zwar RICHTIG! Von Beginn an sah man nicht, wer auf dem Zepernicker Teppich (endlich) höherklassig ist. Der Gastgeber mit einer unfassbaren Ballsicherheit, selbst unter Bedrängnis gab es nicht das lange Holz, Fußball war angesagt und weil auch der OFC sich auf das Kerngeschäft Fußball konzentrierte, wurde es eine attraktive und sehenswerte Partie, für den neutralen Zuschauer fehlten eventuell die großen Torraumszenen, aber in der Liebe fällt man ja bei der Angebeteten auch nicht gleich mit der Türe ins Haus!!! Später, mit nachlassenden Kräften sah es deutlich anders aus. Bis zur Pause gab es immer mal wieder Gefahr, so ganz hatte den Torschrei aber kein Team auf den Lippen. Zepernick bringt nach Halbzeit dann Bittner für El-Ahmar, der Neuzugang aus Gropiusstadt, war viel unterwegs und machte insgesamt ein gutes Spiel. Und Bittner war auch in der regulären Spielzeit nah dran am ganz großen Kuchen, OFC-Keeper Roggentin hielt selbst die ganz großen Bretter, er war schlichtweg der beste Gästeakteur. Trotzdem war es der Brandenburgligist, der mit fortwährender Spielzeit mehr und mehr das Kommando übernahm. Torwart Tietz wurde jetzt auch nicht oft gefordert, ab und zu fiel was vom Laster, wo er sein beachtliches Können zeigen musste. Kurz vor Feierabend hatte dann Bittner zweimal die Chance, zur Führung einzunetzen, Einheit´s Fans wurden ungeduldig…aber das kennt man ja, früher wurde jede Chance genutzt! Verlängerung und die wilde Fahrt geht weiter, zunächst bring Waclawczyk sein Team in Front, die Köpfe beim Gastgeber bleiben oben, Geral wechselt, für den völlig ausgepumpten Warmbrunn kommt Schmid, vorher kam schon Caetano für John, der ebenfalls ein beachtliches Pensum abspulte, bei ihm war schlichtweg der Akku alle! Mit Beginn der zweiten Verlängerungshalbzeit ging es in Zepernick nur noch in eine Richtung…Richtung eigene Fans! Und das alles ohne Holzhammermethoden. Park, Gerhard, Opitz, Woiton und Eijder kurbeln permanent an, Innenverteidiger Lipp hält nichts mehr hinten, egal was kommt, Roggentin ist schon da! Und als alle auf den Abpfiff warten, segelt noch mal eine Flanke in den Strafraum, Handspiel, Elfmeter und ausgerechnet Bittner schnappt sich die Pille und bleibt eiskalt! Die Entscheidung gab es vom Punkt, nachdem ein OFC-Akteur wegrutscht und mit zwei Kontakten den Ball im Netz unterbringt, der Treffer also nicht zählt, Opitz an Roggentin scheitert, der nächste OFC-Spieler den Ball ins Fangnetz ballert ist es Caetano, der die Nerven behält und die Überraschung perfekt macht!
Das Team bedankt sich beim Vorstand für die tolle Unterstützung, es war erneut ein Festtag in Zepernick sowie bei den zahlreichen Fans!
Am Samstag ist wieder Brot-und Buttergeschäft, es geht nach Grünow.
ACHTUNG: der Verein hat einen Bus gechartert, Abfahrt ist 12.20 Uhr in Zepernick ab Sportplatz!  Lasst uns den Bus ordentlich mit Fans besetzen, sodass aus dem Auswärtsspiel ein Heimspiel wird!
Achso…fast vergessen! Alter Spruch: „Ein Pferd… und so weiter! Der Kollege weiß Bescheid!

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